Nach Silvestereinsatz
Karneval in Köln: 2500 Beamte im Einsatz

Köln. Mit einem massiven Polizeiaufgebot will Köln an Karneval neue Übergriffe wie in der Silvesternacht verhindern. "Alle sollen in Köln gefahrlos Karneval feiern können", sagte die parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Montag bei der Vorstellung eines neuen Sicherheitskonzepts. Gleichzeitig betonten sie und der neue Polizeipräsident Jürgen Mathies, hundertprozentige Sicherheit könne es nicht geben.

Mit einer Vielzahl von Maßnahmen versuche Köln, "den Schaden wiedergutzumachen, den das Sicherheitsgefüge dieser Stadt an Silvester leider genommen hat", sagte Stadtdirektor Guido Kahlen. Reker ist sich bewusst: "Die Weltöffentlichkeit wird sehr genau hinsehen, wie Köln diese Herausforderung managt."

Die Polizei will allein an Weiberfastnacht mit 2500 Beamten in den Straßen präsent sein, doppelt so viel wie früher. Die Stadt mobilisiert ihren gesamten Ordnungsdienst und investiert etwa 475 000 Euro an Personal- und Sachkosten. Mit etwa 830 Mitarbeitern sind Feuerwehr und Rettungsdienste im Einsatz.
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