Nährstoffe
Calcium + Vitamin D

Calcium ist für gesunde Knochen, Zähne, Muskel, die Blutgerinnung, dem Herzrhythmus und Stoffwechselvorgänge wichtig. Calcium ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Da Calcium vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, muss der Bedarf über Speisen und Getränke gedeckt werden. Als gute Calciumlieferanten gelten vor allem Milch und Milchprodukte, auch einige Gemüsearten wie Brokkoli, Grünkohl oder Fenchel, aber auch Mineralwasser. Um das Calcium aufnehmen zu können, benötigt der Körper jedoch auch Vitamin D. Dieses ist in Vollkornprodukten, Hülsen- und Trockenfrüchten, Makrelen, Lachs, Eiern, Pilzen, Bananen und Aprikosen enthalten.

Der Körper speichert Calcium in den Knochen, von wo aus es bei Bedarf ins Blut abgegeben wird. Ist der Bedarf an Calcium langfristig höher, als über die Nahrung aufgenommen wird, werden die Knochen früher oder später brüchig. Auf Dauer kann ein relativer oder absoluter Kalziummangel zu Osteoporose, Rachitis, grauem Star und Muskelschwäche führen. Ein kurzfristiger hoher Kalziummangel manifestiert sich in Form von schmerzhaften Muskelkrämpfen und Gefühlsstörungen.

Nicht nur Kinder und alte Menschen, sondern auch Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf an Calcium und sollten daher auf eine entsprechende Ernährung achten.

Vitamin D


Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Folglich erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich, vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde viel zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen. Genau auf diese UV-Strahlung aber ist der Körper angewiesen, denn Vitamin D wird zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet, jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne. Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und wird daher im Körperfett gespeichert. Sind die Vitamin-D-Speicher voll, dann kommt man mit diesem Vorrat recht gut über den Winter.

Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein: Allergien, Asthma, Autoimmunkrankheiten (wie z. B. Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, Systemischer Lupus erythematodes) und Krebs. Allerdings wirkt sich nicht nur ein Vitamin D-Mangel, sondern auch eine Überdosierung negativ auf unseren Körper aus. Fünf Mikrogramm Vitamin D tägl. sind normaler weise ausreichend.

Säfte aus Calcium-reichen Nahrungsmitteln:

300g süsse Äpfel, 200g Spinat, und 200g Grünkohl.
oder
150g Rhabarber, 200g süße Äpfel, 50g Löwenzahn und 2 Grapefruits.