Nährstoffe
Folsäure

Folsäure ist wasserlöslich und gehört zur Gruppe der B-Vitamine. Vereinzelt wird es auch als Vitamin B9 oder Vitamin B11 bezeichnet, noch seltener ist der Name Vitamin M. Dieses Vitamin ist notwendig für die Vorgänge der Zellteilung und damit der Zellneubildung. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure ist wichtig für die Blutbildung, da sich die Blut bildenden Zellen im Knochenmark sich sehr häufig teilen. Folsäure ist auch ein bedeutender Faktor bei der normalen Entwicklung des Fötus, besonders bei der Ausbildung des zentralen Nervensystems.

Das Vitamin Folsäure ist sehr anfällig gegenüber Hitze, Licht und Luft. Durch veränderte Lebensmittelverarbeitung, Lagerung und falsche Zubereitung kommt es zu hohen Verlusten an Folsäure in den Nahrungsmitteln.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene und Kinder ab 13 Jahren 300 Mikrogramm täglich.

Synthetisch hergestellte Folsäure wird in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt, ist in angereicherten Lebensmitteln enthalten oder wird in Arzneimitteln verwendet.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Folsäure:
Kohlsorten, Feldsalat, Nüsse, Mandeln, grünes Blattgemüse, Spinat, Spargel, Bananen, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchten, Hefe, Getreide und Innereien.

Folsäure gelangt aus der Nahrung über die Schleimhaut des Dünndarms in das Blut und zu den Organen. Der Körper kann nur sehr geringe Mengen Folsäure speichern, den Großteil davon in der Leber.

Bei einem Mangel können Krankheitssymptome wie Blutarmut, Verdauungsstörungen und Veränderungen an den Schleimhäuten auftreten.
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