Nährstoffe
Selen

Selen ist ein essentielles Spurenelement was bedeutet, dass es einerseits lebenswichtig ist und andererseits nur in Spuren vom Körper benötigt wird. Allerdings muss diese geringe Menge regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper Selen nicht selbst herstellen kann.

Es dient der Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen. Hierzu zählen in erster Linie die Hypophyse, die Zirbeldrüse, die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen, die Bauchspeicheldrüse und die Nebennieren.

Selen zählt zu den wichtigen Antioxidantien, die den Körper vor gefährlichen freien Radikalen schützen, außerdem bindet es alle Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber.

Selen in der individuell benötigten Dosis, nach Absprache mit dem Arzt, kann eine hervorragende Krebsprävention und hilfreiche Unterstützung bei Autoimmunerkrankungen darstellen.

Selen wirkt positiv auf die Psyche, denn als Baustein für Gehirnbotenstoffe fördert es die Ausschüttung von Glückshormonen.

Zu den besten Selenquellen zählen Paranüsse, Kokosnüsse, Kokosöl, Kokosmilch, Sesam, Hülsenfrüchte, Knoblauch, Steinpilze, Sonnenblumenkerne, Hirse und Vollkorngetreide, aber auch Rind- Kalb- Schweine- und Hühnerfleisch, Innereien, Eigelb, Hering, Hummer, Thunfisch, Rotbarsch und Forelle.

Die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Jugendlichen und Erwachsenen eine Aufnahme von 30 bis 70 Mikrogramm Selen pro Tag.

Doch Vorsicht! Selengaben von über 2000 Mikrogramm können eine toxische Wirkung erzeugen. Daher sollten Sie es mit der Selen-Einnahme keinesfalls übertreiben.

Säfte aus selenhaltigen Nahrungsmitteln:
250g Äpfel, 150g Aprikosen, 1 Mango und 30g gemahlene Paranüsse
oder 150g schwarze Johannisbeeren, 1 Papaya und 1 Orange
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