Nährstoffe
Silizium

Silizium ist ein bedeutsamer Bestandteil sämtlicher Knochen, Organe, Organsysteme und Gewebe. Da der Körper Silizium nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden.

Gute Siliziumquellen sind Hirse, Hafer, Gerste, Datteln, Bananen und Kartoffeln. Da kleinere Siliziummengen in vielen naturbelassenen Obst-, Beeren- und Gemüsesorten enthalten sind, ist generell auf eine abwechslungsreiche und basenüberschüssige Ernährung zu achten. Auch Heilpflanzen wie das Zinnkraut (Kaltansatz) und die Brennnessel sind gute Silizium Lieferanten.

Ein Siliziummangel im Bereich des Bindegewebes kann folglich sowohl zu Nährstoffdefiziten führen als auch zu einer Giftbelastung des Körpers beitragen. Die Folgeerkrankungen, zu deren Entwicklung ein Siliziummangel beitragen kann, können somit entsprechend vielseitig sein.

Wissenschaftlich erwiesen ist die Wirkung von Kieselerde und Ackerschachtelhalm bislang jedoch nicht!

Der Hauptbestandteil des Nahrungsergänzungsmittels Kieselerde ist Silizium.

Eine zu hohe Dosis des Nahrungsergänzungsmittels kann vor allem bei einer langfristigen Einnahme schädlich für den Körper sein. Harnsteine oder Nierensteine können als Folge auftreten, werden auch auf den Beipackzetteln der Produkte unter den möglichen Nebenwirkungen aufgeführt.

Zinnkraut-Tee: Kaltansatz
1-2 gehäufte Teelöffel geschnittenes Zinnkraut (Schachtelhalmkraut) und ¼ Liter Wasser; über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen leicht erwärmen, abseihen und trinken.
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