Nährstoffe
Vitamin D

Vitamin D ist eigentlich gar kein Vitamin, wenn man seine Funktion und Wirkungsweise genauer betrachten gehört Vitamin D zu den Botenstoffen (Hormonen) im Körper.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ferner ist das Vitamin-D-System wichtig für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems. Ein Vitamin-D-Mangel kann bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie, Osteoporose, Autoimmunkrankheiten, Fibromyalgie und Allergien führen.

Um einen Vitamin D Mangel vorzubeugen, sollte regelmäßig der direkte Aufenthalt im Sonnenlicht gesucht werden, 15-60 Minuten pro Tag reichen aus. Bei ausreichender Bestrahlung durch UV-Licht bildet die Haut Vitamin D in einer Menge, die den Bedarf des Körpers deckt. Wie viel Sonne nötig ist, damit genug Vitamin D in der Haut entsteht, hängt auch von der Hautfarbe ab. Wer eine hellere Hautfarbe hat, nimmt eine größere Menge des UV-Lichts auf und bildet entsprechend mehr Vitamin D.

Auch innerhalb der Ernährung sollte darauf geachtet werden Lebensmittel mit hohem Vitamin D-Anteil zu sich zu nehmen. Hierzu zählen: ölige Fischsorten wie Lachs und Sardinen; auch Getreideprodukte wie Brot, Pilze, Eigelb oder Milchprodukte wie Joghurt und Butter sind reich an Vitamin D.

Vor einer Vitamin D Einnahme, sollte der Kalziumspiegel im Blut kontrolliert werden, damit ein zu hoher Kalziumspiegel nicht zu Verkalkungen der Blutgefäße, der Niere und anderen Geweben führt. Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels verlaufen von Person zu Person sehr unterschiedlich. Oft ist es schwierig festzustellen, ob die vorliegenden gesundheitlichen Probleme wirklich aus einem D3 Mangel hervorgehen. Um sicher zu gehen und eine sichere Diagnose zu haben, sollte immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Gesund & Vital Nährstoffe (1)Vitamin D (1)