Nährstoffe
Vitamin E

Vitamin E ist nicht einfach nur ein einzelner Stoff, sondern bezeichnet eine ganze Familie kraftvoller Antioxidantien. Dazu gehören z. B. die Tocopherole und die Tocotrienole, diese stärken das Immunsystem, wirken entzündungshemmend, fördern die Zellerneuerung, reguliert Cholesterinwerte und Hormonhaushalt. Es ist wichtig für Blutgefäße, Muskeln und Fortpflanzungsorgane.

Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Natürliche Vitamin-E-reiche Öle und Fette:
Besonders reiche Vitamin-E-Quellen sind hochwertige biologische Pflanzenöle wie Weizenkeim-, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl und Sesamöl, die keinesfalls erhitzt und ausschließlich für Rohkostgerichte verwendet werden sollten oder über bereits fertig gegarte/gedämpfte und leicht abgekühlte Gerichte gegossen werden können.

Auch Olivenöl ist noch ein guter Vitamin-E-Lieferant und eignet sich für kalte wie für warme Speisen. Zum Braten verwendet man rotes Palmöl oder Kokosöl.

Neben den Pflanzenölen liefern uns Nüsse, Mandeln, Getreide, Milchprodukte und viele Gemüse ebenfalls Vitamin E.

Der tägliche Vitamin-E-Bedarf für erwachsene Männer liegt bei 14 Milligramm täglich, erwachsene Frauen sollten 12 Milligramm Vitamin E pro Tag aufnehmen.

Ein Vitamin-E-Mangel kommt bei einer ausgewogenen Ernährung nur selten vor. Zu wenig Vitamin E bekommen bisweilen Menschen, die sich über lange Zeit entweder sehr fettarm oder sehr einseitig ernähren. Auch bestimmte Erkrankungen des Verdauungs-Systems können zu einem Vitaminmangel führen.
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