Obergrenze für Flüchtlinge in Österreich
Balkan-Staaten bremsen Zustrom

Belgrad/Athen. Nach der Einführung von Obergrenzen für Flüchtlinge in Österreich haben die Staaten der Balkanroute die Durchreise am Freitag zeitweise blockiert. Serbien schloss Medienberichten zufolge vorübergehend Übergänge zu Mazedonien, das wiederum seine Grenze zu Griechenland zeitweise dicht gemacht hat. Die griechische Regierung kritisierte die fortgesetzte Weigerung vieler EU-Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen scharf.

Vier Kriegsschiffe aus Nato-Staaten trafen inzwischen zu dem geplanten Anti-Schleuser-Einsatz in der Ägäis ein. Damit soll die unkontrollierte Migration Richtung Westeuropa eingedämmt werden. Deutschland stellt den Einsatzgruppenversorger "Bonn" mit rund 210 Soldaten. Österreich will die Zahl der einreisenden Flüchtlinge möglicherweise weiter senken. Die aktuellen Tageskontingente seien eine erste Phase, teilte das Innenministerium in Wien am Freitag mit.
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