Rechtsstreit um Mindestgröße
Zu klein für Piloten-Stelle

Erfurt. Ein Rechtsstreit um die Mindestgröße für Piloten bei der Lufthansa ist beigelegt. Vor dem Bundesarbeitsgericht schloss die Klägerin am Donnerstag einen Vergleich mit der Lufthansa. Demnach zahlt Europas größte Fluggesellschaft 14 175 Euro an die junge Frau. Ursprünglich hatte sie Schadenersatz von 135 500 Euro gefordert.

Sie hatte sich um eine Pilotenausbildung beworben und mehrere Tests bestanden, erhielt dennoch eine Absage: Weil sie mit knapp 1,62 Meter zu klein war. Laut Tarifvertrag müssen angehende Piloten mindestens 1,65 Meter groß sein. Die Frau sah sich wegen ihres Geschlechts diskriminiert, weil Frauen im Schnitt kleiner sind als Männer und häufiger an dieser Hürde scheiterten - und zog vor Gericht.
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