Regionalwahlen in Frankreich
Rekord für Front National

Paris. Auch ohne eigene Präsidenten in den Regionen geht die rechtsextreme Front National gestärkt aus den Regionalwahlen in Frankreich hervor. Die Partei unter der Vorsitzenden Marine Le Pen konnte mit mehr Wählerstimmen denn je die Zahl ihrer Mandate verdreifachen. Im zweiten Wahlgang am Sonntag entfielen rund 6,8 Millionen Stimmen auf die Partei von Le Pen, ergaben die Zahlen des Innenministeriums vom Montag.

Das sind etwa 400 000 Wähler mehr als beim bisher besten Ergebnis, der Präsidentschaftswahl 2012. Der Erfolg wird noch verstärkt wenn man auf die Beteiligung schaut: Sie lag am Sonntag mit 58,7 Prozent gut 20 Punkte unter der von 2012. Die Front National kommt nach der Abstimmung in den Regionen nun auf 358 Sitze statt der bisherigen 118. Stärkste Kraft wurde sie jedoch bei keiner Entscheidung, nachdem sie eine Woche zuvor noch in sechs Regionen vorn gelegen hatte.
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