"Rock and Roll Hall of Fame" kritisiert
Steve Miller ruft zu Revolution auf

Steve Miller. Bild: Switzer

Milwaukee. Der US-Musiker Steve Miller (72) hat die "Rock and Roll Hall of Fame" kritisiert - am Tag, als seine Aufnahme in die Ruhmeshalle bekanntgegeben wurde. Er rief am Donnerstag im Interview der Zeitung "Milwaukee Journal Sentinel" zu einer Revolution in der "Hall of Fame" auf: "Sie muss uns, dem amerikanischen Volk, gehören." Die Ruhmeshalle des Rock and Roll in Cleveland sei zu einem "exklusiven privaten Männerclub" geworden. "Aber sie werden alt und schwach, und es wird schwieriger für ihre Finger, die Hebel der Macht festzuhalten."Fans konnten im Internet abstimmen. Ihre Entscheidung floss aber nur als eine Stimme in das Votum von mehr als 800 Musik-Experten ein. Das Nominierungskomitee sei elitär, kritisierte Miller. Er sagte aber auch: "Ich bin geehrt, aufgenommen zu werden".

Helme Heine: Kinderbücher glatt

Berlin. (KNA) Der deutsche Kinderbuch-Autor- und -Illustrator Helme Heine ("Freunde", "Tabaluga") hält nicht viel von gegenwärtigen Büchern für junge Leser. "Das Gros der heutigen Kinderbücher ist zu glatt gebügelt, zu politisch korrekt, zu niedlich", sagte er der "Welt am Sonntag". Zu viele Dilettanten versuchten sich an einem Kinder- oder Bilderbuch.

Heine hatte 1976 sein ersten Buch "Elefanteneinmalseins" veröffentlicht, das vom Leben und Sterben eines Elefanten handelt. "Man muss Themen wie den Tod nicht verkrampft von Kindern fernhalten. Einige Kritiker meinten damals, das Elefanteneinmalseins sei gar kein richtiges Kinderbuch", sagte der 74-jährige Bestseller-Autor der Zeitung. "Ich hatte damals Neuland betreten, weil ich mich nicht an vermeintlich gängige Regeln hielt."
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