Sachbeschädigung
Schmiererei an Würzburger Kiliansgruft

Würzburg. Ein Unbekannter hat die historische Kiliansgruft im Würzburger Neumünster mit Farbe beschmiert. Der oder die Täter entkamen unerkannt und richteten einen erheblichen Gesamtschaden von mehreren tausend Euro an. Die Schmierfinken hinterließen an der Ostwand der Gruft ein etwa zwei mal sechs Meter großes Graffiti mit teils beleidigendem Inhalt, teilte die Polizei am Montag mit.

Zudem wurde beim Vorfall vom Sonntag auch eine Statue mit Farbe besprüht. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden etwa 10 000 Euro. Das Neumünster ist über der Grabstätte des Heiligen Kilian und seiner Missionarsgefährten Kolonat und Totnan errichtet, die im Jahre 689 ermordet wurden. Die ursprünglich Romanische Basilika stammt aus dem 11. Jahrhundert, die mächtige Kuppel und die aufwendige Barockfassade entstanden aber erst Anfang des 18. Jahrhunderts.
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