Schleswig-Holstein
Bergung der toten Pottwale im Wattenmeer startet

Kaiser-Wilhelm-Koog. Experten haben am Mittwoch mit der Bergung der acht im Wattenmeer vor Dithmarschen entdeckten Pottwalkadaver begonnen. Um 11 Uhr machten sich die Mitarbeiter des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz mit Raupenfahrzeugen auf den Weg zu den toten Meeressäugern. Inzwischen wurde ein weiterer Wal auf einer Sandbank nordwestlich von Büsum entdeckt, sagte der Sprecher des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer Hendrick Brunckhorst. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) zeigte sich durch den Tod der Wale betroffen. Ein Spaziergänger in Kaiser-Wilhelm-Koog hatte die acht Meeressäuger am Sonntag rund zwei Kilometer vor dem Deich entdeckt. Es ist der größte je in Schleswig-Holstein gemachte Fund von Pottwalen. Warum die Wale überhaupt ins Wattenmeer geschwommen sind, ist bislang unbekannt. Bild: dpa

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