Skeleton-Pilotin Tina Hermann
Hermann die Schnellste in der Eisrinne

Innsbruck/Igls. Die Umarmung mit ihrem Heimtrainer fiel besonders innig aus. Fest umschlungen schrie Skeleton-Pilotin Tina Hermann (hier beim Jubel in der Bahn) nach ihrem WM-Titel ihre Freude heraus, der sonst so hartgesonnene Coach Dirk Matschenz hatte Tränen in den Augen. Die 23-Jährige gewann am Samstag bei der Weltmeisterschaft in Innsbruck/Igls nach vier Läufen mit 46 Hundertstelsekunden Vorsprung vor der Österreicherin Janine Flock. "Nachdem ich im letzten Lauf die Kurve neun gemeistert hatte, wusste ich: Ich hab das Ding. Ich habe vielen vieles zu verdanken, das meiste aber meinem Trainer Dirk Matschenz - er ist der Allerbeste. Ohne ihn würde ich nicht jetzt hier stehen", sagte Hermann, die in der 15-jährigen Skeleton-WM-Geschichte die fünfte deutsche Titelträgerin ist. Den bislang letzten deutschen WM-Titel hatte es 2011 durch Marion Thees gegeben. Am nächsten Wochenende kann die Weltcup-Führende Hermann auf ihrer Heimbahn in Königssee den Winter mit dem Gewinn des Gesamt-Weltcups krönen.

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