Smog
Shanghai schlägt Alarm

Shanghai. Nach Peking hat der Smog jetzt auch Shanghai erfasst. Die Luftverschmutzung war am Dienstag so schlimm wie seit zwei Jahren nicht mehr, so dass die ostchinesische Hafenmetropole zum ersten Mal in diesem Winter die zweithöchste Alarmstufe "Gelb" ausrief. Fabriken wurden angewiesen, die Produktion zu drosseln. Schulen stoppten alle Freiluftaktivitäten. Erst vor einer Woche hatte Peking erstmals die höchste Alarmstufe "Rot" ausgerufen.

Der Index des US-Konsulats für den gefährlichen Feinstaub stieg nun in Shanghai auf "gefährliche" 300. Das ist das Zwölffache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der offizielle Luftindex der Stadt für die gesamte Schadstoffbelastung erreichte 300 Punkte, was als "schwer verschmutzt" gilt. In China überschreiten 80 Prozent der Städte die Grenzwerte. Die Luftverschmutzung kostet jeden Tag mehr als 4000 Menschen das Leben.
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