Snowden-Draht nach Russland

Berlin. Deutsche Geheimdienstchefs halten ein Mitwirken des Kremls und russischer Agenten bei den Veröffentlichungen des Whistleblowers Edward Snowden für möglich. "Es ist sehr auffällig, dass er ausgerechnet Unterlagen über die Zusammenarbeit der NSA mit dem BND oder dem englischen Geheimdienst GCHQ veröffentlicht hat", sagte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, dem Nachrichtenmagazin "Focus". Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, ergänzte "Der Verrat der Geheimdienst-Unterlagen ist ein Versuch, einen Keil zwischen Westeuropa und die USA zu treiben - den größten seit dem Zweiten Weltkrieg."
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