Spezialisten erleichtern Sanierern den Zugang zu staatlichen Mitteln
Lotsen durch den Förderdschungel

(Foto: www.meister-der-elemente.de)
(djd)

Über 6000 unterschiedliche Fördermöglichkeiten gibt es derzeit in Deutschland fürs Bauen und Sanieren oder den Einsatz erneuerbarer Energien. Kein Wunder, dass Haus- und Wohnungsbesitzer dabei im Förderdschungel schon mal die Orientierung verlieren können und so möglicherweise bares Geld verschenken. "Fördergelder gibt es nicht automatisch - man muss sie beantragen und dabei Regeln und Fristen einhalten, die in jedem Programm unterschiedlich sein können", erklärt Bauen-Wohnen-Fachautor Martin Schmidt.

Spezialisten helfen beim Zugang zu Fördermitteln


Der Markengemeinschaft "Meister der Elemente" zufolge, in der sich qualitätsbewusste Installations-Handwerksbetriebe zusammengeschlossen haben, könnten beispielsweise fast 80 Prozent der Sanierer Fördergelder beantragen, doch in der Praxis nehmen nur rund 20 Prozent diese Angebote tatsächlich in Anspruch.

Rechtzeitig prüfen lassen, wo es welche Finanzmittel gibt


So kann ein Haus- oder Wohnungseigentümer beispielsweise anhand eines Angebots für den Einbau einer neuen Heizung vor Beginn der baulichen Maßnahmen prüfen lassen, welche Programme für sein Projekt infrage kommen und wie hoch eine optimale Förderung ausfallen kann. Die Anträge werden von den Spezialisten fix und fertig ausgefüllt, zusätzlich gibt es Hilfen und Informationen, worauf bei der Antragstellung geachtet werden muss.

Zum Jahresanfang 2016 sind die Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) für den Neubau von Wohnhäusern in Kraft getreten, die bereits in der Novelle der EnEV 2014 festgelegt worden waren. Pauschal fordert der Gesetzgeber einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf als bisher. Ziel ist die Erfüllung einer EU-Richtlinie, die bis 2021 durchgängig Niedrigstenergiestandard für Wohnungs-Neubauten vorsieht. Der Energiebedarf neuer Häuser würde dann nahe Null liegen.

Wichtig:

Fördervoraussetzung ist die Fachplanung und Baubegleitung durch einen KfW-Effizienzexperten.
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