Stickstoffdioxid-Belastung erreicht bundesweiten Spitzenwert
Münchens Luft weiter stark belastet

München/Berlin. Die Stickstoffdioxid-Belastung an der Landshuter Allee in München erreicht weiterhin einen bundesweiten Spitzenwert. Das Umweltbundesamt stellte 2015 an der Messstation am Mittleren Ring im Jahresdurchschnitt eine Überschreitung des Grenzwertes um mehr als das Doppelte fest. Demnach waren es 84 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft, wie die Behörde am Freitag berichtete - der Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm.

Damit erzielte München den zweithöchsten Wert in ganz Deutschland nach einer Station in Stuttgart (87 Mikrogramm). München hatte 2014 mit einem Tempolimit auf dem Mittleren Ring auf die anhaltend hohe Luftbelastung reagiert. Auch in anderen deutschen Großstädten ist trotz einer Rüge der EU keine Besserung in Sicht. An 60 Prozent aller Stationen wurden Überschreitungen festgestellt. Besser sah es 2015 dagegen bei den Feinstaub-Werten aus. Hilfreich waren hier die überdurchschnittlich hohen Temperaturen. Im vergangenen Jahr wurde der EU-Grenzwert für Feinstaub (PM10) nur an jeweils einer Messstation in Berlin und Stuttgart überschritten.

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Ein Bericht zur Feinstaub-Lage in der Oberpfalz:

www.onetz.de/1191044
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