Umsatzplus von 7,7 Prozent
Drogeriemarktkette Rossmann legt 2015 stärker zu als geplant

Burgwedel. Die Drogeriemarktkette Rossmann hat 2015 ein höheres Wachstumstempo erreicht als ursprünglich angenommen. Der Umsatz sei um 9,4 Prozent auf rund 7,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag in Burgwedel (Niedersachsen) mit. Noch im Frühling hatte Rossmann mit "gut 8 Prozent" gerechnet. Die Kette hatte ihr Filialnetz auch 2015 stark erweitert. Wie zuletzt legte der Konzern im Ausland stärker zu als im Inland. In Deutschland erzielten 1991 Märkte ein Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 5,75 Milliarden Euro. Die Gesellschaften in Polen, Ungarn, Tschechien, der Türkei und Albanien steigerten den Umsatz um 14,1 Prozent auf 2,11 Milliarden Euro. Das von Dirk Roßmann (Bild) gegründete Unternehmen zählt nunmehr 3466 Märkte und beschäftigt 47 400 Mitarbeiter - davon 29 000 in Deutschland. Dieses Jahr sollen hierzulande 140 neue Filialen entstehen, 120 neue sind im Ausland geplant. Zum Gewinn macht das Familienunternehmen meist nur vage Angaben. Laut Bundesanzeiger, wo die Bilanz verzögert erscheint, kamen 2013 unterm Strich 185 Millionen Euro zusammen, 9 Prozent mehr als 2012. Neben der Familie Roßmann hält der Investor A.S. Watson 40 Prozent.
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