Unzufriedenheit über Unterbringungssituation
Iraker kehren freiwillig heim

Berlin. Fast 2000 nach Deutschland geflohene Iraker sind einem Zeitungsbericht zufolge seit dem vergangenen Herbst freiwillig wieder ausgereist. Viele hätten als Grund angegeben, dass sich die Versprechen von Schleusern nicht erfüllt hätten, schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf einen Bericht des Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums illegale Migration (GASIM). Dort heißt es demnach: "Häufig wurde die Unzufriedenheit über die Unterbringungssituation, fehlende Arbeitsmöglichkeiten und die daraus resultierende finanzielle Situation sowie die schleppende Abarbeitung des Asylbegehrens zum Ausdruck gebracht." Aber auch familiäre Gründe, etwa eine bevorstehende Hochzeit in der Heimat, seien angeführt worden. 2015 wurden mehr als 121 000 nach Deutschland gekommene Iraker registriert.

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