Was moderne Kieferorthopädie leisten kann
Gesund beginnt im Mund

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Schöne gerade Zähne signalisieren gesundheit, sind attraktiv und zaubern ein natürliches Lächeln in jedes gesicht. Doch mehr als die Hälfte aller Kinder leidet unter Zahnfehlstellungen, die eine gesunde Kaufunktion erschweren, Kopfschmerzen und rückenprobleme verursachen können. Eine kieferorthopädische Behandlung schützt vor Fehlbelastungen. Sie verbessert die gesunderhaltung des Zahnfleisches und korrigiert Kiefergelenksfehlstellungen. Dank der modernen Kieferorthopädie können auch schwierigste Fehlstellungen therapiert und ein perfektes Ergebnis erzielt werden.

Ziele der Behandlung


Die Gesunderhaltung der Zähne ist ebenso wichtig wie die perfekte Ästhetik. Diese steht in der ganzheitlichen Medizin im Einklang mit Gelenken, dem Rücken und der dazugehörigen Muskulatur. Neben einer einfühlsamen Behandlung wird deshalb größter Wert auf intensive persönliche Zuwendung und modernste technische und fachliche Standards gelegt. Genutzt wird beispielsweise ausschließlich neueste strahlenarme digitale Röntgentechnik. Es werden Zahnlücken, schiefe Zähne oder verkehrte Lagebeziehungen der Kiefer zueinander korrigiert, damit der Patient

• richtig beißen und kauen kann
• Zähne gründlich reinigen kann
• Zähne gerade und gesund sind

Der ideale Zeitpunkt


„Eine Zahn- und Kieferkorrektur ist in jedem Alter möglich“, erklärt der Weidener Kieferorthopäde Dr. Dietmar Geymeier. Bei Kindern beginnt die Behandlung idealerweise ab neun bis zehn Jahren. Im Kindesalter lassen sich die Zähne und Kiefer am besten korrigieren, da sich der Knochen noch im Wachstum befindet. Bei Erwachsenen sind feste Zahnspangen notwendig, die es heute beispielsweise als durchsichtige Brackets aus Glas gibt.

Behandlung nach Plan


Bevor mit der Behandlung begonnen werden kann, wird ein kieferorthopädischer Behandlungsplan aufgestellt. Dazu werden unter anderem Kiefermodelle und Röntgenbilder angefertigt. Anhand dieser Dokumente wird aufgezeigt, wo Korrekturen im Kiefer notwendig sind. In einem ausführlichen Gespräch wird gemeinsam mit dem Patienten geklärt, welche Zahn- und Kieferfehlstellungen wie und in welchem zeitlichen Rahmen behandelt werden sollten.

Behandlungsverlauf


Zu Beginn wird die für den Patienten geeignete Zahnspange hergestellt. Während der Behandlung wird anhand von Röntgenbildern überprüft, wie sich die Kiefer im Vergleich zur Ausgangssituation verändern. Wenn alle bleibenden Zähne korrekt stehen, ist die aktive Phase der Behandlung beendet. Dr. Dietmar Geymeier: „Da Zähne die Tendenz besitzen, teilweise wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückwandern zu wollen, ist die Stabilisierung des Ergebnisses sehr wichtig. Diese Stabilisation heißt Retention und erfolgt meist mit herausnehmbaren Zahnspangen.“

Die richtige Zahnspange


Weil jeder Mensch individuell ist, ist auch jede Zahnfehlstellung einmalig. Für eine perfekte Behandlung braucht es deshalb eine Zahnspange, die exakt auf die jeweilige Fehlstellung gefertigt wird. Herausnehmbare Spangen bestehen überwiegend aus einem Kunststoffkörper, den es in verschiedenen Farben gibt. Die Spange lässt sich zum Essen und Reinigen herausnehmen.

Festsitzende Spangen werden für einen gewissen Zeitraum auf die Zahnoberfläche angebracht. Diese Spangen sind fest montiert und können nicht selbständig herausgenommen werden.