Wenn ein Bad in die Jahre gekommen ist, wird es Zeit für eine Modernisierung
Reif für eine Schönheitskur

Bild: djd/Sued-West-Kreditbank/thx
Badezimmer, die 10 oder 20 Jahre auf dem Buckel haben, tun meist immer noch ihren praktischen Dienst - zeitgemäße Ansprüche an Design und Komfort aber können sie nicht mehr erfüllen. Gerade bei einem viel genutzten Raum wie dem Bad ist nach einer gewissen Zeit eine Modernisierung angesagt, dabei hat man verschiedene Möglichkeiten. Sie reichen vom Austausch der Fliesen bis zum Ersatz der Badewanne durch eine bodengleiche Dusche. Solche Investitionen in die Barrierefreiheit lohnen sich langfristig fast immer.

Armaturen und Fliesen austauschen


Ob man sich im Badezimmer wohl fühlt, darüber entscheiden nicht zuletzt die Fliesen an Wand und Boden. Kacheln, die an Schwimmbad-Duschräume erinnern, sind heute ebenso wenig gefragt wie kleinteilig gemusterte Fliesenformate.

Wenn Waschtisch-, Dusch- und Badewannenarmaturen in die Jahre kommen, sind sie nicht nur unansehnlich und unpraktisch zu bedienen, sondern verbrauchen auch zu viel Wasser. Bei der Neuanschaffung kann man auf Energiesparfunktionen wie sogenannte Durchflussbegrenzer achten. Umfangreicher wird die Renovierung, wenn ganze Komponenten wie etwa Waschbecken, Badewanne, Dusche oder WC ausgetauscht werden.

Staat unterstützt barrierefreien Umbau


Der Staat wird auch 2017 die Schaffung barrierefreier Wohnverhältnisse unterstützen, dazu werden über die Förderbank KfW Investitionszuschüsse vergeben. Derzeit sind für Einzelmaßnahmen im Rahmen des Programms 455 "Altersgerecht Umbauen" bis zu 5.000 Euro drin. Das betrifft die Veränderung des Raumzuschnittes ebenso wie die Installation einer bodenebenen Dusche. Die Investition muss mindestens 2.000 Euro betragen. In Kombination mit weiteren Umbaumaßnahmen kann es bis zu 6.250 Euro Zuschuss geben. (djd/p-el)
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