"150 000 Stellen in Gefahr"

Der durch die Russland-Sanktionen ausgelöste Einbruch der deutschen Exporte gefährdet nach Einschätzung der Wirtschaft mittlerweile bis zu 150 000 Jobs in Deutschland. Die Ausfuhren würden im laufenden Jahr erneut um mehr als 25 Prozent schrumpfen und sich damit im Vergleich zum Rekordjahr 2012 auf nur noch 20 Milliarden Euro halbieren, warnt der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft. Der Vorsitzende Eckhard Cordes forderte eine Lockerung der EU-Strafmaßnahmen gegen Moskau und zweifelt am Sinn der Strategie, Russland wirtschaftlich treffen zu wollen, um mehr Zugeständnisse im Ukraine-Konflikt zu bekommen. Länder wie China oder Indien seien die lachenden Dritten.

Beim Ost-Ausschuss selbst steht ein Führungswechsel an. Cordes gibt nach fünf Jahren im Herbst das Amt auf. Nachfolger soll der Linde-Chef Wolfgang Büchele werden.
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