Ab heute bleibt möglicherweise die Post erneut liegen

Ab heute bleibt möglicherweise die Post erneut liegen (dpa) Im Tarifkonflikt bei der Post drohen schon heute neue Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi kündigte am Montag "zeitlich befristete Arbeitsniederlegungen" ab Dienstag an, ohne weitere Details zu nennen. Die Post demonstrierte aber Gelassenheit: Bisher hätten sich die Auswirkungen für die Kunden in Grenzen gehalten, sagte ein Sprecher. Maximal 10 Prozent der Sendungen seien einen Tag verspätet zugestellt worden. Hintergrund des Streits ist die Grün
Im Tarifkonflikt bei der Post drohen schon heute neue Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi kündigte am Montag "zeitlich befristete Arbeitsniederlegungen" ab Dienstag an, ohne weitere Details zu nennen. Die Post demonstrierte aber Gelassenheit: Bisher hätten sich die Auswirkungen für die Kunden in Grenzen gehalten, sagte ein Sprecher. Maximal 10 Prozent der Sendungen seien einen Tag verspätet zugestellt worden. Hintergrund des Streits ist die Gründung regionaler Gesellschaften in der Paketzustellung. Die Post beschäftigt in diesen Unternehmen mehr als 6000 Menschen. Bezahlt werden sie nicht nach dem Haustarif, sondern nach den niedrigeren regionalen Tarifen des Speditions- und Logistikgewerbes. Verdi sieht in dem Aufbau dieses Zustellernetzes einen Verstoß gegen tarifvertragliche Vereinbarungen, was die Post zurückweist. Neben der Arbeitszeitverkürzung fordert Verdi auch 5,5 Prozent mehr Geld. Das hatte die Post prompt als realitätsfern und unfinanzierbar zurückgewiesen. Der Konzern will erst das Thema Arbeitszeiten klären, bevor es um das Geld geht. Archivbild: dpa
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