Abschluss erzielt
Einigung bei Telekom: 4,3 Prozent mehr

Die Telekom hat 2015 bestens verdient und investiert Milliarden in neue Netze. Einen Teil der Gewinne bekommen mit dem aktuellen Tarifabschluss auch die Beschäftigten. Bild: dpa

Bonn. Die 63 000 Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Deutschen Telekom bekommen in den nächsten zwei Jahren insgesamt 4,3 Prozent mehr Geld und einen Kündigungsschutz bis Ende 2018. Das beschlossen die Telekom und die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Bonn. Der Abschluss liegt damit deutlich unter der Verdi-Forderung von fünf Prozent für ein Jahr, bringt den Beschäftigten angesichts der sehr niedrigen Inflation aber real mehr Geld ins Portemonnaie.

Nun steigen die Gehälter rückwirkend zum 1. April 2016 um 2,2 Prozent und am 1. April 2017 um weitere 2,1 Prozent. Für niedrige Gehaltsgruppen gibt es vom April dieses Jahres an einen Anstieg um 2,6 Prozent. Zudem werden die Auszubildendengehälter angehoben. Der Tarifvertrag läuft bis zum Februar 2018. Telekom-Personalvorstand Christian Illek bezeichnete den Abschluss als "insgesamt gut ausgewogen" und für den Konzern vertretbar. Verdi-Verhandlungsführer Michael Halberstadt sprach von einer "deutlichen Reallohnsteigerung für alle Beschäftigten bei gleichzeitiger Absicherung".
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