Achter gehen schult Balance
Kurz notiert

Köln.(dpa) Wer im Alter seine Balance trainiert, kann Stürzen vorbeugen. Eine Möglichkeit ist es, Achten zu gehen, empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Dafür denkt man sich eine am Boden liegende Acht und geht die Zahl bei aufrechter Haltung in seinem üblichen Tempo ab. Wem die Übung zu schwer fällt, kann auch um zwei Stühle herumgehen. Die Übung wiederholt man am besten zweimal.

Im Alter die Haare richtig pflegen

Bonn.(dpa) Im Alter wird das Haar oft dünner, weniger formbar. Manchmal fallen die Haare auch vermehrt aus. Bei Frauen kann das daran liegen, dass in den Wechseljahren weniger Östrogen produziert wird, dadurch kann sich auch die Haarstruktur ändern. Die Haarzwiebeln werden jetzt nicht mehr so gut mit Nährstoffen versorgt und schrumpfen, teilt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in Bonn mit. Außerdem produziert die Haut weniger Talg, das macht die Kopfhaut mitunter trocken und spröde.

Wichtig ist deshalb die richtige Pflege und Ernährung: Die Pflege sollte schonend und reichhaltig sein. Am besten wählt man ein mildes Shampoo und wäscht die Haare damit nicht zu oft und auch nicht zu heiß. Damit die grauen Haare keinen Gelbstich bekommen, kommt eine zusätzliche Pflege mit speziellen Shampoos und Spülungen infrage. Das Haar muss auch von innen ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Wichtig ist Vitamin H: Es fördert den Aufbau von Keratin. Und Keratin ist Hauptbestandteil von Haaren und auch Nägeln. Neben Obst und Gemüse kommt Vitamin H unter anderem in Rinderleber, Nüssen, Pilzen, Eigelb und Getreide vor.

Telekom stellt Anschlüsse um

Berlin.(dpa) Spätestens Ende 2018 will die Telekom alle analogen Telefonanschlüsse auf die digitale IP-Technik umgestellt haben. Besitzer von Hausnotruf- und Alarmsystemen sollten rechtzeitig beim Anbieter nachfragen, ob wegen der Netzumstellung ein Technikwechsel nötig und möglich ist, rät die Stiftung Warentest. Zum Hintergrund: Nicht immer sind die Systemgeräte mit der neuen Technik kompatibel. Außerdem funktioniert das digitale Telefonieren bei einem Stromausfall nicht mehr - das war beim analogen Festnetz noch anders. Das Deutsche Rote Kreuz etwa stellt deshalb laut Stiftung Warentest seine Hausnotrufsysteme bei betroffenen Kunden so um, dass diese bei einem Blackout auch über das Handynetz Notrufe absetzen können.
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