Adidas legt bei Umsatz und Gewinn zu
Erfolgreiches Comeback

Seit 2001 war Herbert Hainer Chef bei Adidas. Bild: dpa

Herzogenaurach. Adidas-Chef Herbert Hainer setzt in seinen letzten Monaten bei dem Sportartikelhersteller zum Endspurt an. Der währungsbereinigte Umsatz sowie der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft sollen 2016 um 10 bis 12 Prozent steigen, kündigte der dienstälteste Dax-Vorstand am Donnerstag bei Vorstellung der Bilanz in Herzogenaurach an. "Als Konzern sind wir heute stärker und besser in Form als je zuvor", sagte Hainer. 2014 hatten noch Probleme im Golf-Geschäft, Fehler auf dem US-Markt und der Verfall des russischen Rubels den Gewinn einbrechen lassen - und Hainer heftigste Kritik eingebracht. Der 61-Jährige nannte das vergangene Geschäftsjahr nun ein "perfektes Beispiel eines erfolgreichen Comebacks im Sport".

2015 kletterte der Umsatz wegen guter Fußball-Geschäfte und einer starken Nachfrage in Westeuropa und China um 16 Prozent auf "ein neues Rekordniveau" von 16,9 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 10 Prozent. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft stieg um 12 Prozent auf 720 Millionen Euro. Mit 1,60 Euro je Aktie können sich die Anteilseigner für 2015 außerdem auf zehn Cent mehr Dividende freuen als im Vorjahr. Probleme macht den Franken weiterhin die Golf-Tochter Taylormade, die nicht in Tritt kommen will.
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