Airbus zieht Konsequenzen

Airbus zieht angesichts der Pannenserie beim Militär-Transporter A400M die Reißleine. Die Bundeswehr hatte erst im Dezember nach jahrelanger Verzögerung ihren ersten Militärtransporter des Typs erhalten, für den das Verteidigungsministerium 161 Mängel auflistet.

Zu den Konsequenzen zählt, dass die Qualitätssicherung der Rüstungssparte Defence & Space (D&S) an den industriellen Teil des A400M-Programms gekoppelt werden soll. Eine neue Abteilung solle den direkten Kontakt zu den Kunden des Fliegers sicherstellen, teilte Airbus D&S am Donnerstag mit. Personelle Folgen gibt es an der Spitze von Airbus Military. Der bisherige Chef, Domingo Ureña-Raso, gibt seinen Posten auf und wird andere Aufgaben bei Airbus übernehmen. Sein Nachfolger wird Fernando Alonso, der bei Airbus bisher für die Testflug-Programme der zivilen Flugzeugsparte verantwortlich ist. Airbus Military ist unter dem Dach von D&S für die militärischen Flugzeugprogramme verantwortlich.
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