Amberg: Sparkassen dünnen ihr Fillialnetz aus und schließen weiterhin Fillialen
Sparkasse Amberg-Sulzbach schließt vier Filialen

Bild: Petra Hartl

Amberg. (ben) Die Sparkasse Amberg-Sulzbach dünnt ihr Filialnetz aus. Vier Geschäftsstellen werden geschlossen. Das Konzept soll bis Ende März 2016 realisiert sein. Die 465 Mitarbeiter des Instituts sind bereits länger informiert, ein Teil der 27 Bürgermeister der Landkreisgemeinden ebenso.

Am Dienstag gingen die ersten Briefe an Kunden hinaus, in denen die Neuausrichtung der Sparkasse dargelegt wird. Vorstandsvorsitzender Dieter Meier: „Unsere Kunden gehen im Durchschnitt einmal im Jahr in ihre Filiale. Im Internet treten sie aber 40 bis 50 Mal pro Monat mit ihrer Sparkasse in Kontakt.“ Dem gelte es, Rechnung zu tragen.

Zusammenlegung von vier Filialen

Offiziell ist von einer Zusammenlegung von vier Filialen die Rede. Die Außenstellen in Witzlhof, Edelsfeld, Freihung und Freudenberg schließen in absehbarer Zeit. Voraussichtlich werden auch die Geldautomaten abmontiert. Auf der Basis der eigenen Erhebungen wolle man noch näher an die Kunden und deren Wünsche herankommen. Dazu zählt der Vorstandsvorsitzende die Möglichkeit der Bargeldauszahlung an Supermarktkassen oder auch bei regionalen Nahversorgern.

„Wir werden bei der Bargeldversorgung künftig mehr Zahlstellen haben als bisher“, versichert Meier – auch an Orten, in denen die Sparkasse bis dato keine Niederlassungen hatte. Die Flächenabdeckung werde dadurch dichter. Weiterer Bestandteil der Neuorientierung sind mobile Vermögensberater.
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