Amprion schlägt im Schnitt 8,3 Prozent drauf
Höhere Netzentgelte

Neue Stromleitungen, teure Anschlüsse von Hochsee-Windparks und immer mehr Entschädigungen für Eingriffe in den Netzbetrieb - die Energiewende treibt bundesweit die Netzgebühren in die Höhe. Im nächsten Jahr rechnet das Verbraucherportal Verivox mit einem Anstieg um durchschnittlich knapp vier Prozent. Beim Netzbetreiber Amprion, der Deutschlands längstes Hochspannungsnetz führt, steigen die Netzentgelte im Durchschnitt sogar um 8,3 Prozent.

Die Netzkosten machen aktuell rund 23 Prozent des Strompreises aus. Die Durchschnittserhöhung kostet den Verbraucher im 4000-Kilowattstunden-Durchschnittshaushalt 10 Euro pro Jahr plus Mehrwertsteuer. Vor allem im Norden, wo viele Windräder stehen, und im Süden, wo viele neue Leitungen gebaut werden müssen, wird es teurer. Die größte Erhöhung registriert Verivox in Baden-Württemberg mit einem Plus von 7,7 Prozent (20 Euro im Jahr für den Durchschnittshaushalt).
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