Anleger machen Kasse

Aktien: Der Dax ist in den ersten drei Monaten des Jahres um 22 Prozent gestiegen. Das ist die stärkste Quartalsentwicklung seit 2003. Auch das Monatsplus von knapp 5 Prozent für den März kann sich sehen lassen. Dank der Geldflut der Notenbanken und fehlender Anlagealternativen erklomm der deutsche Leitindex seit Jahresbeginn einen Höchststand nach dem anderen. Die Kursverluste zum Quartalsende konnte der Dax am Dienstag deshalb verschmerzen. Er schloss 0,99 Prozent schwächer bei 11 966,17 Punkten. Für den MDax ging es um 0,65 Prozent auf 20 684,63 Zähler nach unten. Der TecDax verlor 0,83 Prozent auf 1615,46 Punkte.

Im Dax sorgten Analystenkommentare für Bewegung bei Einzelwerten. Die Papiere von Heidelberg-Cement standen nach einer Empfehlung vom Investmenthaus Raymond James mit plus 0,78 Prozent an der Dax-Spitze. Molltöne von Experten belasteten hingegen die Aktien von BMW. Die Papiere des Autobauers gaben um 1,31 Prozent nach. Analyst Harald Hendrikse von der Investmentbank Morgan Stanley hält nach der Kursrally bei BMW eine Pause für angebracht.

Im MDax stachen die Anteilscheine von Osram mit plus 2,89 Prozent an der Indexspitze heraus. Für Fantasie beim Beleuchtungskonzern sorgte, dass der Wettbewerber Philips seine Sparte für LED- und Autolicht-Bauteile in die Hände von Finanzinvestoren gibt.

Der Eurostoxx 50 sank um 0,82 Prozent auf 3697,38 Punkte. Der Dow Jones Industrial stand beim europäischen Handelsende in der Verlustzone.

Renten:Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 0,14 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rex fiel um 0,09 Prozent auf 140,52 Punkte. Für den Bund-Future ging es um 0,23 Prozent auf 158,84 Punkte hoch.

Euro:Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0759 (Montag: 1,0845) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9295 (0,9221) Euro. (dpa)
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