Anstieg bei Euro-Falschgeld

Gerade die 50-Euro-Scheine werden von Kriminellen oft gefälscht - hier Bündel aus echten Scheinen bei der Bundesbank. Aber auch der noch relativ neue 10-Euro-Schein ist bereits als Fälschung im Umlauf. Archivbild: dpa
Im zweiten Halbjahr 2014 sind weltweit so viele gefälschte Euro-Noten wie nie zuvor sichergestellt worden. Polizei, Handel und Banken zogen 507 000 Blüten aus dem Verkehr und damit 44 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Im Gesamtjahr waren es mit 838 000 falschen Scheinen allerdings weniger als im "Rekordjahr" 2009 (860 000). Trotz des rasanten Anstiegs betonte die Notenbank: "Gemessen an der höheren Anzahl von mehr als 16 Milliarden echten Banknoten, die in der zweiten Jahreshälfte 2014 im Umlauf waren, ist der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering."

Erstmals versuchten sich Fälscher offenbar auch am neuen Zehn-Euro-Schein, den Europas Notenbanken erst seit dem 23. September ausgeben. Der durch Falschgeld entstandene Schaden in Deutschland stieg von 2,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,3 Millionen Euro.
Weitere Beiträge zu den Themen: Frankfurt (2447)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.