Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Paydirekt

Unsere Zeitung sprach mit Sebastian Hartl, Online-Manager der Raiffeisenbank Weiden.

Warum soll ich jetzt beim Online-Bezahlen Paydirekt nutzen?

Hartl: Weil es das eigene Girokonto im Hintergrund nutzt und von der Hausbank in bewährter Form abgesichert ist. Deutsche Normen und Regularien garantieren Sicherheit, Transparenz und Datenschutz.

Welche Garantien bietet Paydirekt?

Hartl: Falls die Ware nicht geliefert wird, kann der Käufer die Zahlung über seine Bank zurückfordern. Auch der Händler hat die Gewissheit, dass das Konto des Kunden gedeckt ist. Sonst wird die Zahlung gar nicht erst ausgelöst.

Wer hat Zugriff auf meine Daten?

Hartl: Die Kontodaten des Kunden bleiben bei der Bank, sie werden nicht an den Händler weitergegeben. Paydirekt nimmt keine außereuropäischen Umwege ...

Welche Voraussetzungen brauche ich für Paydirekt?

Hartl: Das Girokonto muss online-fähig sein, was in der Regel der Fall ist. Die Registrierung für Paydirekt erfolgt bei der Hausbank.

Wie funktioniert Paydirekt beim Online-Einkauf?

Hartl: Der Kunde muss nur Benutzernamen und Kennwort eingeben. Damit wird der Kauf bestätigt und das Geld geht dann direkt vom Girokonto weg.

Bei welchen Internet-Shops kann ich bezahlen?

Hartl: Anfangs werden wohl nur die großen Internet-Händler Paydirekt anbieten. Wir gehen davon aus, dass sehr schnell auch kleinere Händlergruppen einsteigen.

Warum stoßen die Sparkassen erst 2016 zu Paydirekt dazu?

Hartl: Wir freuen uns natürlich, dass auch die Sparkassen die Notwendigkeit von Paydirekt erkannt haben. Durch den sehr späten Einstieg hängt ein Großteil der Sparkassen aber leider erst mal hinterher.

Was kostet Paydirekt?

Hartl: Für die Kunden der beteiligten Banken ist die Nutzung kostenfrei.
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