Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe investiert rund 23,7 Millionen Euro
Fünf neue Hochleistungs-OP-Säle

Bild: Alexander Unger
Schwandorf-Lindenlohe. (tib) An der Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe entstehen für rund 23,7 Millionen Euro fünf neue Hochleistungs-OP-Säle. Die Flächen der bisherigen drei OP-Säle werden für die Erweiterung und Modernisierung der Intermediate Care-Station (IMC) mit Aufwachraum gebraucht.

„Wir bieten medizinisch höchste Qualität, nun müssen wir auch mit der Klinikinfrastruktur nachziehen.“, erklärt Geschäftsführer Marco Woedl die Maßnahme. Die Planungen sind bereits abgeschlossen, Baubeginn ist für 2016 geplant.

Die zusätzlichen OP-Kapazitäten sind dringend nötig: „Als Fachklinik mit ausgewiesenen Spezialisten haben wir einen sehr großen Zulauf, teilweise entstehen Wartezeiten. Deshalb müssen wir dringend erweitern“, so der Geschäftsführer. Dass in diesem Zusammenhang auch die bereits bestehenden Räumlichkeiten auf den neuesten Stand gebracht werden, ist für ihn selbstverständlich. „Wir arbeiten mit modernsten Methoden, da muss auch die räumliche Ausstattung passen.“

Auch die Intermediate Care-Station mit Aufwachraum wird im Zuge der Baumaßnahmen erweitert. „Bislang befinden sich dort neun Betten. In Zukunft können bis zu 16 Patienten gleichzeitig betreut werden.“ Mit den Erweiterungen werden deshalb auch zusätzliche Stellen in den entsprechenden Bereichen geschaffen.

Die Patienten müssen keine großen Beeinträchtigungen fürchten: „Natürlich lassen sich Unannehmlichkeiten während einer Bauphase nie ganz vermeiden. Dadurch, dass wir aber am Westflügel anbauen und nur wenige Bereiche umbauen, werden die Patienten im Ablauf nur wenig von den Arbeiten bemerken.“

Möglich wird der Neubau erst durch die großzügige Unterstützung des Freistaats: „Wir freuen uns sehr, dass wir ins Jahreskrankenhausbauprogramm 2016 aufgenommen worden sind“, so Woedl. Man habe sich zuvor in mehreren Gesprächen eng mit der Regierung der Oberpfalz und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bei der Planung der anstehenden Maßnahmen abgestimmt.

Insgesamt 19,9 Millionen Fördermittel fließen so in den nächsten Jahren nach Lindenlohe. „Die hohe Summe zeigt auch den Stellenwert, den unsere Klinik genießt.“
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