Athen holt sich Geld per Erlass

Die griechische Regierung zwingt alle staatlichen Institutionen und öffentlich-rechtlichen Betriebe per Erlass, ihre Geldeinlagen an die griechische Zentralbank (Bank of Greece) zu überweisen. Damit sollen Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und andere Verpflichtungen bezahlt werden. Der Erlass wurde am Montag veröffentlicht. Athen hofft bei den staatlichen Betrieben auf drei Milliarden Euro. Anfang April war es der griechischen Regierung gelungen, mit Hilfe von Geldeinlagen von Rentenkassen Verpflichtungen gegenüber dem IWF zu erfüllen. Die Vorstände einiger Rentenkassen und staatlich kontrollierter Unternehmen weigern sich jedoch bislang, ihre Geldeinlagen an den Staat zu überweisen.
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