Athen noch nicht abgeschrieben

Auch nach dem radikalen Kurswechsel in Athen wollen die Europäer das schuldengeplagte Griechenland im Eurogebiet halten. Das wurde am Mittwoch bei einem Krisentreffen der Euro-Finanzminister in Brüssel deutlich. "Wir haben dasselbe Ziel - dass Griechenland in der Eurozone bleibt", sagte EU-Währungskommissar Pierre Moscovici. Gut zwei Wochen nach dem Wahlsieg der Linkspartei unter Regierungschef Alexis Tsipras hat sich Griechenland frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt - knapp 1,138 Milliarden Euro. Der Zinssatz für die Papiere betrug 2,50 Prozent. Er war damit deutlich höher als bei einer ähnlichen Auktion im Vormonat (2,15 Prozent).
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