"Auf richtigem Weg"
Hendricks lobt E-Autos der Post

Gelb und unter Strom: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks enthüllte am Dienstag in Aachen den 1000. Streetscooter der Post. Der Logistikkonzern will davon jährlich 10 000 Stück bauen, um die Zustell-Flotte in Deutschland durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen. Rechts neben Hendricks Post-Vorstand Jürgen Gerdes. Bild: dpa

Aachen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht die Deutsche Post mit dem Aufbau einer eigenen Flotte von Elektroautos auf dem richtigen Weg. "Gerade der Wirtschaftsverkehr findet in den Städten statt und wird sich in Zukunft noch ausweiten", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Aachen, wo sie den 1000. Streetscooter enthüllte. "Und gerade brauchen wir die Entlastung unter dem Gesichtspunkt von Umwelt und Gesundheit."

Die Lieferwagen, die die Post in dem inzwischen unternehmenseigenen Start-up entwickeln ließ, hätten "das berühmte Henne-und-Ei-Problem" gelöst, sagte die Ministerin. "Wir wussten, man braucht sowas im Wirtschaftsverkehr, aber die Automobilhersteller fanden es einfach noch nicht interessant genug." Das Umweltministerium übernimmt mit 9,5 Millionen Euro ein Drittel der Entwicklungskosten von 2016 bis 2018. Nach und nach will die Post einen Großteil ihrer Flotte durch E-Autos ersetzen. Diese seien im Lebenszyklus nicht teurer als die bisherigen Zustellfahrzeuge, sagte Jürgen Gerdes, der im Unternehmensvorstand der Post für Briefe, E-Commerce und Pakete zuständig ist.
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