Auffälliges Erdreich in der Godlewskystraße
Vermutlich Diesel oder Heizöl

Alles halb so wild: Bei Arbeiten auf einem Grundstück an der Godlewskystraße wurde Erdreich ausgehoben, das laut einer Mitteilung aus dem Rathaus auffällig riecht. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es sich um Reste von Diesel oder Heizöl handeln. Die exakten Untersuchungsergebnisse will die Stadt am Mittwoch bekanntgeben. Bild: Hartl
Amberg. (tk) Kaum ein Thema beschäftigte am Osterwochenende im D-Programm die Häuslebauer und alle, die es noch werden möchten, so sehr wie der Inhalt einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung. Aus dem Rathaus hatte es geheißen, dass bei Bauarbeiten in der Godlewskystraße auffälliges Erdreich festgestellt worden sei. Der nicht übliche Geruch habe die Verwaltung und den Bauherren dazu veranlasst, das verdächtige Material auf einem Grundstück abgedeckt zwischenzulagern. Gefahr gehe davon nicht aus, ein Gutachter sei dennoch sicherheitshalber eingeschaltet worden.

Die Ergebnisse der aufwendigen Untersuchungen will die Stadt am Mittwoch im Laufe des Tages veröffentlichen. Pressesprecherin Susanne Schwab ließ auf Nachfrage vorab wissen: "Es handelt sich vermutlich um eine Bodenverunreinigung durch Diesel oder Heizöl." Ohne den Experten der beauftragten Firma Protect aus Sulzbach-Rosenberg vorgreifen zu wollen, ergänzte Schwab, dass es sich lediglich um zwei bis drei betroffene Grundstücke handle und die jeweiligen Eigentümer Bescheid wüssten. "Das ist wirklich nur eine partielle Geschichte." Die Sprecherin beruhigte die Häuslebauer auch mit Blick auf die Finanzen. Da die gutachterlichen Tätigkeiten und die folgenden Säuberungen nicht zum Nulltarif zu haben seien, bemühe sich die Stadt um eine für Eigentümer kostenneutrale Lösung, wie es Schwab am Dienstag formulierte - Zustimmung des Stadtrats vorausgesetzt.

Im Baugebiet längst heimisch sind die Johanniter. Ihre 36 Plätze bietende Kinderkrippe ist seit Jahresbeginn fertig. Nur einen Steinwurf vom Grundstück mit dem auffälligen Boden entfernt, gab es an der Fritz-Seuß-Straße 15 keine Probleme, wie Architekt Georg Kartini (Regenstauf) auf Nachfrage bestätigt. Beim Erdaushub seien die Arbeiter lediglich auf die Reste eines Tennisplatzes beziehungsweise einer Tartanbahn gestoßen. Eine Schicht darunter habe sich Bauschutt befunden, der untersucht und als nicht gefährlich eingestuft worden sei.
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