Außenhandel bleibt auf Rekordkurs

Hoch stapeln: Waren aus Deutschland sind in aller Welt gefragt. Unter anderem aufgrund des schwachen Euro ist der deutsche Außenhandel mit Rekordausfuhren in die zweite Jahreshälfte gestartet - trotz der Flaute in dem riesigen Markt China. Archivbild: dpa
Im Juli sind die Ausfuhren gegenüber dem Vormonat bereinigt um 2,4 Prozent auf 103,4 Milliarden Euro und damit auf den höchsten jemals ermittelten saisonbereinigten Monatswert gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Auch die Importe erreichten saisonbereinigt einen Höchstwert: Sie stiegen binnen Monatsfrist um 2,2 Prozent auf 80,6 Milliarden Euro.

"Die deutschen Ausfuhren starten schwungvoll in die zweite Jahreshälfte und trotzen der insgesamt eher gedämpften Entwicklung der Weltkonjunktur", sagte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Anton F. Börner. Der schwache Euro stütze die Nachfrage nach deutschen Gütern in Drittländern: "Zusammen mit der weiterhin anziehenden Nachfrage aus Europa und insbesondere auch aus der Euro-Zone befindet sich die deutsche Außenwirtschaft derzeit auf Rekordkurs." Im Vergleich zum Juli 2014 kletterten die deutschen Exporte um 6,2 Prozent auf 107,1 Milliarden Euro. Die Importe legten gleichzeitig um 6,1 Prozent auf 82,1 Milliarden Euro zu.
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