Bad und Toilette barrierefrei
Kurz notiert

Bonn.(dpa) In einem seniorengerechten Badezimmer ohne Barrieren hängt das WC am besten mindestens 48 Zentimeter hoch. Mit Verlängerung sollte es 70 Zentimeter weit in den Raum reichen, so kann man sich auch seitlich daraufsetzen. Dazu rät die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Zusätzlich braucht ein Stützgriff zum Runterklappen Platz, er kann eine Last von mindestens 100 Kilo Körpergewicht aushalten. Die Taste für die Spülung sollte nicht wie üblich hinter der Toilette, sondern seitlich installiert sein.

Farbige Stufen beugen Stürzen vor

Hamburg.(dpa) Die meisten Unfälle beim Treppensteigen geschehen an der ersten oder der letzten Stufe. Etwas Farbe hilft, diese Hürde schneller zu erkennen. Darauf weist die Aktion "Das Sichere Haus" in Hamburg hin. Das könne ein farbiges Klebeband oder gar ein Leuchtstreifen an der Stufenkante sein. Sicherheit gäben auch Leuchten in Form einer Halbkugel oder Geländer mit integrierter Beleuchtung, die alle Stufen vollständig ausleuchten. Bewegungsmelder oder Schalter am Beginn und am Ende der Treppen schalten die Leuchten an. Die Bewegungsmelder sollten eine möglichst lange Schaltdauer haben.

Üppige Mahlzeiten lieber meiden

Bonn.(dpa) Senioren haben häufig mit Magenproblemen zu kämpfen. Ältere Menschen sollten daher möglichst regelmäßig essen und üppige Mahlzeiten meiden. Idealerweise verzichten sie auch auf scharfe Speisen, fettige, sehr kalte oder heiße Lebensmittel. Darauf weist die Deutsche Seniorenliga hin. Etwa durch einen geringeren Speichelfluss sowie Kau- und Schluckbeschwerden wird die Nahrung vor dem Herunterschlucken nicht genug zerkleinert. Das kann etwa Völlegefühl oder Blähungen auslösen.
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