Bahn erklärt Tarifgespräche für gescheitert

Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind nach Angaben des Unternehmens erneut gescheitert. Das teilte die Deutsche Bahn am Donnerstag in Berlin mit. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber kritisierte in einer Mitteilung, die GDL habe sich "nicht einen einzigen Millimeter" bewegt. Die Gewerkschaft zeige keinerlei Interesse an einer Verständigung. Die GDL erklärte ihrerseits, die Bahnführung habe sich in den Gesprächen nicht bewegt.

Nach wochenlanger Funkstille im festgefahrenen Bahn-Tarifkonflikt hatten sich der Staatskonzern und die Lokführer zuvor wieder an einen Tisch gesetzt. Die Bahn versuchte, damit weitere Streiks abzuwenden. Nach zwei Warnstreiks entscheiden die Lokführer bis zum 2. Oktober in einer Urabstimmung darüber, ob sie wieder die Züge stillstehen lassen.
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