Bahn hält Tür für GDL offen

Die Deutsche Bahn sieht keinen Grund, warum die Tarifverhandlungen mit der Lokführergewerkschaft GDL nicht fortgesetzt werden sollten. Das Unternehmen stehe zu seiner Erklärung vom 17. Dezember, die Inhalte der Verhandlungen nicht zu beschränken, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber in Berlin. Auch gebe es keine Abhängigkeit zum Verhandlungsstand mit der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen am Mittwoch für gescheitert erklärt. Sie begründete dies damit, dass der Konzern sie verpflichten wolle, sich Tarifverträgen der EVG unterzuordnen. Die Spitzengremien der GDL wollen am 18. Februar über einen Streik entscheiden.
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