Bei einigen vermeintlich günstigen DSL-Tarifen kann es später teuer werden
Vorsicht vor versteckten Kosten

Wer per DSL ins Internet möchte, sollte die Angebote gut auf versteckte Kosten oder unnötige Zusatzleistungen prüfen. Bild: hfz
DSL-Flatrates zum unbeschränkten Internetzugang gibt es bereits ab 20 Euro im Monat. Doch nicht alle Angebote bleiben dauerhaft so günstig, warnt das Telekommunikationsportal "teltarif.de". In der Masse der Angebote die richtige Flatrate für den eigenen Bedarf zu finden, ist gar nicht so einfach. Hier eine Checkliste:

Kosten: Die Preise für eine DSL-Flatrate beginnen bei rund 20 Euro. Jedoch bekommt man dafür je nach Anbieter unterschiedliche Leistungen. Als Faustregel gilt: je günstiger, desto geringer die Übertragungsgeschwindigkeit. Schnelles V-DSL mit 50 Megabit pro Sekunde gibt es kaum für unter 30 Euro im Monat.

Aktionstarife: Hier lohnt ein Blick ins Kleingedruckte. Manche augenscheinlich günstigen Tarife sind zeitlich beschränkt. Nach drei, sechs oder zwölf Monaten Aktionspreis steigen die monatlichen Kosten. Aus 19,99 Euro können dann 29,99 Euro werden.

Laufzeit: Tarife mit längerer Laufzeit sind meist etwas günstiger. Allerdings kann man dann nicht problemlos zu günstigeren Anbietern wechseln. Es gibt aber Tarife mit nur einem Monat Kündigungsfrist.

Leistungen: Manche DSL-Tarife bringen auch IP-Telefonie über das Internet und eine Festnetzrufnummer mit. Gegen geringen Aufpreis (meist um fünf Euro) gibt es eine Festnetzflatrate dazu. Je nach Nutzung lässt sich so Geld sparen. Wer allerdings schon bestehende Telefonflatrates hat oder nur per Handy telefoniert, braucht die Zusatzoption unter Umständen nicht.

Drosselung: Einige Tarife bieten mit Höchstgeschwindigkeit nur ein festes Datenvolumen im Monat. Ist die Datengrenze erreicht, wird die Geschwindigkeit bis zum Monatsende gedrosselt. Solche Tarife sind nichts für Nutzer, die Filme streamen wollen oder häufig große Datenmengen bewegen.
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