Bei Prokon das endgültige Aus für Rodbertus

Bei dem insolventen Windenergie-Unternehmen Prokon ist das Kapitel Carsten Rodbertus ist Geschichte. Die Auseinandersetzungen mit dem früheren geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer seien außergerichtlich beigelegt worden, teilte Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin am Mittwoch in Hamburg mit.

Eine Schadenersatzklage werde aufgrund von Vermögenslosigkeit Rodbertus nicht erhoben. Der "Öko-Pionier", der 75 000 Anleger dazu gebracht hatte, 1,4 Milliarden Euro in Genussrechte der Firma zu investierten, zieht sich als Gesellschafter und Geschäftsführer zurück. Zudem dürfe dieser "künftig in keiner Form mehr in Sachen Prokon tätig werden oder öffentliche Erklärungen abgeben", teilte Penzlin weiter mit.

Offen ist noch, ob sich Rodbertus vor Gericht verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt unter anderem wegen Insolvenzverschleppung gegen ihn.
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