Benker-Areals in Marktredwitz soll revitalisiert werden
Alte Fabrik weicht

Nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt ist das Gelände, das statt alter Fabrikgebäude bald attraktiven Wohn- und Arbeitsraum bieten soll.

Die neue Nutzung des Benker-Areals ist eine große städtebauliche Chance für Marktredwitz. Darin waren sich die Experten einig, die bei der Verwirklichung mehr als ein Wörtchen mitzureden haben.

Im zweiten Quartal 2015 sollen die Arbeiten beginnen. Nach Abbruch der ehemals gewerblich genutzten und abgewirtschafteten Bausubstanz wird das rund 2,5 Hektar große Gelände 2016 revitalisiert - für Dienstleistungen und Wohnungen in attraktiver Innenstadtlage. Nur drei der vorhandenen alten Gebäude, darunter das in der Gartenschau-Zeit als "Überschaubar" genutzte Backsteinhaus mit Kamin, bleiben erhalten.

Die Mitglieder des Stadtrates haben der Maßnahme in der Sitzung am 21. Oktober zugestimmt, der Förderantrag liegt der Regierung von Oberfranken vor. Nun haben sich Vertreter der Obersten Baubehörde München und der Regierung von Oberfranken selbst ein Bild von dem Gelände gemacht.

Wegen der großen Bedeutung des Projektes kamen der Leiter der Obersten Baubehörde, Ministerialdirektor Helmut Schütz, der Leiter der Städtebauförderung, Ministerialrat Armin Keller, sowie als Regierungsvertreter Leitende Baudirektorin Petra Gräßel und Baurat Christian Wunderlich zur Ortsbesichtigung nach Marktredwitz. Die Teilnehmer stimmten überein, dass die Weiterentwicklung dieses Areals mit neuen und attraktiven Nutzungen eine große städtebauliche Entwicklungschance bietet. Zuversicht äußerten sie auch, was die Finanzierung betrifft. Die Abbruchmaßnahmen mit Kosten in Höhe von etwa 2,9 Millionen Euro sollen mit 80 Prozent aus dem bayerischen Sonderprogramm "Revitalisierung von Industrie- und Gewerbeflächen" 2015 und 2016 umgesetzt werden. Das Benker-Areals soll dann für die Nutzungen "Dienstleistung, Behörden, Bildung, Forschung, Arbeiten, Beherbergung und Wohnen" bereit sein. Das Gesamtprojekt hat wegen der bevorzugten innerstädtischen Lage zwischen Altstadt und Auenpark auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau hohe Priorität. Zu erhaltende Gebäude können saniert und Neubauten mit zeitgemäßer Architektur und Energie-Effizienz in einer Größenordnung von rund 16 000 Quadratmetern Nutzfläche realisiert werden, geht aus einer Pressemitteilung hervor.
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