Berichte über Offensiven von BMW und VW
Die Zukunft des Elektro-Autos

Ein BMW i3. Archivbild: dpa

München/Berlin. Der Autobauer BMW plant einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Elektroautostrategie sowie einen Umbau des Vorstands. Konzernchef Harald Krüger wolle künftig eine ganze Reihe von Modellen bereits bestehender Baureihen mit Elektroantrieb anbieten, berichtete das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Bislang setzt BMW vor allem auf Elektroautos seiner "i"-Reihe mit Kohlefaser-Karosserie. Die neue Strategie solle dem Aufsichtsrat Ende September präsentiert werden, schreibt das "Handelsblatt". BMW reagiere damit auf den US-amerikanischen Elektroauto-Pionier Tesla und die Pläne der deutschen Konkurrenz.

Die Wettbewerber der Münchener haben unlängst ihre Elektroauto-Pläne konkretisiert. Volkswagen will die Elektromobilität mit einem Schnelllade-Projekt und einer Modelloffensive vorantreiben. Dabei gehe es darum, "in 15 Minuten 80 Prozent der Batterie zu laden", sagte Konzernchef Matthias Müller der "Bild am Sonntag". "Das wird schon bald spruchreif." "2020 kommt VW geballt mit einer völlig neuen Plattform." Dann werde der Autobauer 30 elektrisch betriebene Modelle anbieten. Die Wolfsburger wollen sich mit Milliardensummen für Elektroautos, neue Dienstleistungen und autonomes Fahren aus der Abgas-Krise befreien und auf Umwälzungen in der Branche reagieren. Mitte Juni hatte Müller angekündigt, dass die rein batteriebetriebenen Fahrzeuge des Konzerns im Jahr 2025 "rund 20 bis 25 Prozent" vom dann erzielten Gesamtabsatz ausmachen sollen.
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