Bierkonzern will Konkurrenz schlucken

SAB Miller ist derzeit die Nummer zwei auf dem weltweiten Biermarkt - hier ein Blick in die Fabrik in Honduras, wo die Marke Imperial abgefüllt wird. Marktführer AB Inbev will SAB Miller übernehmen. Bild: dpa
Auf dem Biermarkt bahnt sich ein Milliardendeal an: Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev (Beck's, Budweiser, Stella Artois) hat Interesse an SAB Miller (Foster's, Pilsner Urquell), der Nummer zwei der Branche. Der derzeit Drittplatzierte Heineken (Paulaner, Desperados) aus den Niederlanden geriete dadurch stärker unter Druck. Der AB-Konzern mit Sitz in Belgien habe SAB Miller über das Interesse informiert und wolle ein Angebot zum Kauf abgeben, teilte SAB Miller in London mit. Der Konzern habe bisher noch keine Details über die Bedingungen eines möglichen Angebots, hieß es. SAB-Aktien schossen in London um fast ein Viertel in die Höhe. Nach Angaben von SAB Miller muss AB Inbev nun bis zum 14. Oktober ein festes Angebot abgeben oder ankündigen. Auch AB Inbev hat das Interesse an der Verbindung bestätigt. Zusammen kommen die zwei weltgrößten Brauer schon heute auf einen Börsenwert von 250 Milliarden US-Dollar (221 Milliarden Euro).
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