Bitte weniger Political Correctness

Den "Strom der Meinungsdiktatur" in der Medienlandschaft beklagt diese Zuschrift:

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die Einstellung der Demonstranten untersucht, die wöchentlich in Dresden mit den Islam-Kritikern der Pegida auf die Straßen gehen. Mit überraschenden Ergebnissen. So schreiben Sie in ihrer Ausgabe vom 15. Januar 2015.

Ein Minister und die Meinungsmacher der deutschen Medien warnten vor Nazis in Nadelstreifen, Frau Merkel warnte in ihrer Neujahrsansprache auf allen Kanälen vor diesen Menschen, die sich trauten gegen die Political Correctness zu verstoßen, und eine eigene Meinung zu vertreten.

Wenn ich jetzt vergleiche, was die Wissenschaftler über die Mehrzahl der Demonstranten berichten und was in der Medienlandschaft über sie gesagt worden ist, dann darf sie sich über den Vorwurf des sicher überspitzten Wortes "Lügenpresse" nicht beschweren.

Peter Scholl-Latour, ein seriöser Journalist - glaubwürdiger als die meisten Politiker - schreibt in seinem letzten Buch (Der Fluch der Bösen Tat), dass es skandalös sei, wie die von westlichen Geheimdiensten gesteuerte Desinformation zur Lage in Syrien, Irak und anderen Ländern des Vorderen Orient, von den Medien berichtet wird.

Das Gleiche gilt der fragwürdigen Politik des Westens gegenüber Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Hier haben sich die angepassten Medien nicht mit Ruhm bekleckert.

Es wäre schön und wünschenswert, wenn in Zukunft mehr Journalisten in Presse und Fernsehen gegen den Strom der Meinungsdiktatur und der Political Correctness schwimmen würden. Dazu müssten sie aber der Überschrift ihres Kommentars folgen: "Es braucht Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen."

Erhard Sommer95666 Mitterteich
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