Blackberry: Die Zeit läuft ab

Immer weniger Kunden greifen im Handel nach Blackberry-Smartphones. Der einstige Pionier im Geschäft mit den Alleskönnern für die Hosentasche hat längst den Anschluss an Apple, Samsung und Co. verloren. Bild: dpa
Blackberry-Chef John Chen gibt dem geschrumpften Smartphone-Pionier maximal Zeit bis Ende nächsten Jahres, um die Verluste im Geräte-Geschäft zu stoppen. Wenn es bis dahin nicht profitabel sei, müsse er das bisherige Vorgehen überdenken, sagte Chen am späten Donnerstag bei einer Konferenz des Technologieblogs "Recode". Der Manager, der die Führung bei Blackberry vor zwei Jahren nach dem Flop neuer Smartphones am Rande des Abgrunds übernahm, hatte bereits einen möglichen Ausstieg aus dem Geräte-Geschäft signalisiert. Einen Zeitraum gab es bisher nicht.

Chen setzt verstärkt darauf, die Software von Blackberry in Unternehmen unterzubringen und die Kommunikation zwischen vernetzter Technik abzusichern. Mit diesem Kurs gelangen dem Konzern zuletzt trotz der Probleme im Geräte-Geschäft insgesamt schwarzen Zahlen.
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