Blick in eine leisere Zukunft

Sie rückten sich selbst und die Pläne der Bahn am Dienstag in Berlin ins rechte Licht (von links): der Ex-Politiker und jetzige Bahn-Manager Ronald Pofalla, Bahnchef Rüdiger Grube, die Bahn-Lärmbeauftragte Ines Jahnel und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Bild: dpa
Zum besseren Lärmschutz für Anwohner an Gleisstrecken will die Deutsche Bahn weitere laute Güterwaggons umrüsten. Bis zum Jahresende sollen 20 000 statt der bisher eingeplanten 14 500 Wagen in der Flotte leisere Bremsen haben, wie Vorstandschef Rüdiger Grube am Dienstag in Berlin sagte. Bis 2020 sollen alle 60 000 vorhandenen Güterwaggons so nachgerüstet sein, hinzukommen sollen insgesamt 15 000 neue Wagen mit neuen Bremsen. Der vom Bund mitfinanzierte Bremsen-Austausch soll den Bahnlärm auf dem deutschen Netz bis 2020 im Vergleich zum Jahr 2000 halbieren. "An diesem Ziel wird nicht mehr gerüttelt", sagte der Bahnchef.

Auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bekräftigte, dass Güterwaggons ohne neue Bremsen ab 2020 nicht mehr fahren dürfen. Dies sei "ein unumstößlicher Termin", ein entsprechendes Gesetz werde vorbereitet. Der Stand werde 2016 überprüft.
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